Fototapete

Interior: Fototapete mit Gewölbebögen im Altbau tapezieren

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Fototapete:

Als mir die liebe M. erzählte sie möchte eine Fototapete an die Wand haben, dachte ich erst an kitschige Palmstrände und wunderte mich, weil das so gar nicht zu M. gepasst hätte. Dann hat sie mir ihr Traummotiv gezeigt, und das hat mich echt umgehauen. Für mich war sofort klar: Das ist ein Projekt nach meinem Geschmack.

Die Ausgangsituation:

Wir hatten nur 2 Tage Zeit um das Wohnzimmer zu streichen und die eine Wand zu tapezieren. Schlaue Ratgeber im Internet haben erzählt, dass die Wandfarbe erst 2-3 Tage trocknen muss, bevor die Tapete an die Wand gebracht werden kann. Außerdem haben Altbauwände so ihre Tücken. Da kann einem schon mal die halbe Wand entgegen kommen aber für eine aufwändige Wandvorbereitung war keine Zeit. Wir mussten also auf Risiko arbeiten.

VORHER

Durchführung:

Ein Trockentest (Tapetenbahnen erstmal vorsichtig auf die Wand nageln), den M. am Tag zuvor durchführte, hat ganz klar die Erkenntnis gebracht, dass das Motiv ein Passepartout braucht.
Wir haben also an der einen Wand nur den Rand gestrichen, damit möglichst wenig Farbe trocknen muss. Zum Glück hat ein einmaliger Anstrich gereicht. Der Rest des Zimmers war schnell weiß gestrichen.
Am nächsten Tag haben wir dann zu zweit die Fototapete angebracht. Es ist definitiv gut, wenn man beim Tapezieren zu zweit ist.
Es handelte sich hier um eine Vliestapete, was das Ganze natürlich auch noch mal sehr erleichterte. Man braucht keinen Tapeziertisch und keine Einwirkzeiten und hat das lästige Gefrickel mit der nassen Tapete nicht.
Einfach Kleister auf die Wand und dann behutsam die erste Bahn anlegen. Wenn die erst mal im Lot ist, sind die restlichen Bahnen, die auf Stoß geklebt werden, ein Kinderspiel.

Fototatpete
Work in Progress

Resultat:

Das Ergebnis ist sensationell! Die Tapete hält! Es gab erst Bedenken, ob die Tapete den kleinen Raum erdrücken würde, aber durch die Lichtstimmung auf der Tapete öffnet das Motiv den Raum und verleiht ihm eine ganz bezaubernde Atmosphäre. Besonders im Altbau wirkt dieses Motiv sehr charmant. Jetzt kommt der tolle Lüster im Wohnzimmer richtig zur Geltung und auch die Couch, die M. eigentlich gerne erneuern würde, passt sehr gut zu dem Motiv und alles fügt sich zusammen. Die Couch darf also noch eine Weile bleiben und die Familie genießt die neugewonnene Wohfühlatmosphäre im Wohnzimmer.

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Fazit:

Manchmal muss man sich einfach trauen! Es gibt inzwischen ganz bezaubernde Motivtapeten und Vliestapeten anzubringen ist kein Hexenwerk. Heimwerken können definitiv auch Frauen.
Wenn ihr jetzt Lust auf ein schönes Interior-Makeover eures Wohnzimmers (oder eines anderen Zimmers) bekommen habt,  sagt Bescheid, ich bin gerne wieder dabei und unterstütze euch.

Liebe Grüße

Sandra

Herzlichen Dank an M. für die Genehmigung diesen Blog-Beitrag veröffentlichen zu dürfen.
Fotos: Sandra Losch

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    Kommentare

  1. Vielen herzlichen Dank an Sandra vom Chalet8 für die tatkräftige und kompetente Unterstützung beim Streichen und Tapezieren unseres Wohnzimmers. Es war ja nicht klar, ob auf der abwaschbaren Latexfarbe des ehemaligen Kinderzimmers überhaupt irgendeine Farbe oder Tapete ohne große Vorbehandlung halten würde. Zudem musste alles innerhalb von 2 Tagen komplett erledigt sein, bevor die Kinder von den Großeltern zurück kommen. Hat aber alles super geklappt und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Alle Daumen hoch für DIY mit Sandra & Chalet8

    1. Liebe M.
      Mir hat dieses Projekt mit dir auch sehr viel Spaß gemacht. Ich bin immernoch beeindruckt von deinem Mut so ein auffälligen Motiv ausgewählt zu haben.
      Soooo schöööön!

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