Blechdosen-Upcycling-2.0

DIY: Blechdosen-Upcycling-2.0

Blechdosen-Upcycling-2.0 mit FarbkartenBlechdosen-Upcycling-2.0

Von meiner Collage aus Farbkarten hatte ich noch einige ausgestanzte Dreiecke übrig. Diese habe ich nun verwendet, um damit mal wieder aus einer alten Konservendose etwas schönes zu zaubern. Blechdosen-Upcycling ist so schön und praktisch.

Was ihr braucht:

  • Farbkarten aus dem Baumarkt
  • Motivlocher mit Dreieck-Stanzung (meiner hat die Größe 2.5 cm)
  • Konservendose
  • Kleber (ich empfehle hier Styroporkleber)
  • Pinsel
  • Farbe (z.B. weiße Kreidefarbe)
  • etwas Zellstofftuch

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Vorbereitung:

  • Dreiecke mit dem Motivlocher aus den Farbkarten ausstanzen.
  • Konservendose mit Farbe grundieren. Die Farbe der Blechdose könnt ihr an eure Farbkarten anpassen. Ich finde Kreidefarbe hält besser auf dem glatten Weißblech, es geht aber auch mit Acrylfarbe.

Jetzt kommt die eigentliche Bastelarbeit:

  • Am oberen Rand der Dose eine kleine Fläche mit Kleber bestreichen. Die Fläche sollte ungefähr so groß sein wie 3-4 Dreiecke.
  • Jetzt legt ihr vorsichtig das erste Dreieck auf die Klebefläche. Die Basis des Dreiecks sollte mit dem Dosenrand abschließen und die Spitze zum Dosenboden zeigen.
  • Das zweite Dreieck klebt ihr nun um 180° gedreht neben das erste Dreieck.

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  • Mit dem Pinselstiel könnt ihr die Dreieckspitzen andrücken bis sie gut haften
  • So arbeitet ihr euch Dreieck für Dreieck vor
  • Macht nicht zu viele Dreiecke auf ein Mal. Achtet lieber darauf, dass die bereits geklebten Dreiecke gut festkleben, inklusiver aller Spitzen. Erst dann tragt ihr wieder eine kleine Fläche Kleber auf und macht weiter
  • Zwischendurch mit einem Zellstofftuch über die geklebten Dreiecke wischen und den rausgequollenen Kleber vorsichtig  mit dem Tuch und den Fingern wegrubbeln
  • Wichtig ist, dass ihr die richtige Menge Kleber auftragt. Genug damit alle Spitzen des Dreiecks gut haften, aber nicht zu viel, damit euch in den Fugen nicht zu viel herausquillt
  • Wenn ihr mal zu viel Kleber genommen habt und euch das Dreieck zu verklebt aussieht, dann nehmt es gleich wieder ab, schmeißt es weg und macht ein neues Dreieck drauf
  • Die ganze Kunst sieht nur gut aus, wenn ihr wirklich sauber gearbeitet habt

Wie ihr seht, musste ich am unteren Rand die Dreiecke kürzen, weil das Maß nicht ganz aufging. Dafür ging es zufällig in der anderen Dimension auf. Wie soll ich das beschreiben? Also die Dreieckketten in den Waagrechten haben genau gepasst und ich musste keine Dreiecke zurechtschneiden und habe demnach keine senkrecht verlaufende Nahtlinie. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

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Zum Kleber möchte ich noch sagen, dass ich es kurz mit Kleister, Serviettenkleber und Holzleim probiert haben. Hat alles nicht gehalten. Heißkleber war mir hier zu „heiß“, weil man den nicht gut auf einer Fläche dosieren kann. Auf den Styroporkleber bin ich zufällig gekommen. Ich hatte den vor zig Jahren mal für irgendetwas gekauft und dann nie wieder benutzt. Jetzt wurde er einfach im Feldversuch ausprobiert und siehe da, es hat super funktioniert.

Mir persönlich gefällt die matte Farbe der Dreiecke. Wenn ihr wollt, könntet ihr jetzt aber auch noch Klarlack drauf machen um das Kunstwerk etwas widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit zu machen. Als Blumenvase würde ich diese Dose aber dennoch nicht verwenden, oder eben nur für Blumen die kein Wasser brauchen. Stifte, Stricknadeln, Pinsel oder anderer Schnickschnack lässt sich darin aber schön aufbewahren.

Es sein noch angemerkt, dass dieses „Gebastel“ mal wieder nichts für Ungeduldige ist. Die Stanzerei und Kleberei hat bis Weilen etwas meditatives. Aber wenn man nebenbei noch mit der Freundin quatscht verfliegt die Zeit doch sehr schnell und schwubbs habt ihr eine olle Konservendose schön aufgepimt und ein tolles Blechdosen-Upcycling gezaubert.

Ich wünsche euch ein meditatives, entspanntes Basteln.

Eure Sandra

(Uhu: unbeauftragte Werbung)

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